zwei mal drei macht vier

In London geht es ums Geld. Überall, wo es etwas zu kaufen gibt, herrscht Druck. Und alles ist erlaubt. Niemand hat mich in den ersten Wochen so oft angerufen wie die Fitness Studios, die ich besucht hatte und die mich zu einem Jahresvertrag überreden wollten. In den Läden für Mobiltelefone wird man fast gefesselt, damit man nicht ohne einen neun Vertrag hinaus geht. Mich macht dieses aufdringliche Verkaufen so mißtrauisch, dass ich mir Hanteln für Zuhause gekauft habe und noch immer meine un-smartes Handy besitze.

Aber englischer Preislogik kann man sich nicht entziehen. In den Supermärkten ist alles voller schreiender Schilder, die Sonderangebote anpreisen. Man ist gewarnt. Doch was einem Kunden hier angetan wird, ist offenbar nicht nur chaotische Geschäftsführung. Die Preispolitik ist nicht nur irreführend, sie ist kundenfeindlich. Ein Sonderangebot war zuvor günstiger oder es wird entgegen der gewohnten Mengenlehre bepreist: Hier zahlt man bei einer größeren Packung nicht etwa weniger sondern mehr pro Gramm.

Parmesan für 2.92 als Price Drop, darüber derselbe Käse mit dem alten Preis von 2.58

Kaffee teurer in der großen Packung: 200g für 2.28 und 300g für 4.94

Couscous: 500g für 61p 1kg für 1.23p

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